Grüne Buchstabensuppe? Die Komplexität der Umweltgesetzgebung verstehen
Die Umweltgesetzgebung entwickelt sich rasant weiter. Erfahren Sie, wie Compliance-Management und unabhängige Audits Unternehmen dabei unterstützen, regulatorische Anforderungen sicher zu erfüllen.
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CSRD, EUDR, PPWR, CBAM, ESPR, MPR – auf den ersten Blick wirken diese Abkürzungen wie ein grüner Buchstabensalat. Tatsächlich stehen sie jedoch nur für einen kleinen Teil der zahlreichen Umweltvorschriften, die die Industrie derzeit grundlegend verändern.
» CSRD – Corporate Sustainability Reporting Directive (Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen)
» EUDR – EU Deforestation Regulation (EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten)
» PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation (Verordnung über Verpackung und Verpackungsabfälle)
» CBAM – Carbon Border Adjustment Mechanism (CO₂-Grenzausgleichsmechanismus)
» ESPR – Ecodesign for Sustainable Products Regulation (Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte)
» MPR – Microplastics Regulation (Verordnung über Mikroplastik)
in Summe 1000+ Textseiten!
Für produzierende Unternehmen ist es zu einer eigenen Herausforderung geworden, mit diesem sich ständig wandelnden regulatorischen Umfeld Schritt zu halten. Neue Gesetze werden eingeführt, bestehende Anforderungen angepasst und Berichtspflichten kontinuierlich erweitert. Zusammen umfassen diese Regelwerke Tausende Seiten rechtlicher Anforderungen, die Unternehmen verstehen, bewerten und in ihre Prozesse integrieren müssen.
„Simply put, ."
Stephan Piringer, Environment & Safety
at KLINGER Dichtungstechnik
Compliance beginnt lange bevor eine Verordnung in Kraft tritt
Die Einhaltung von Umweltvorschriften bedeutet heute weit mehr, als lediglich auf neue Gesetze zu reagieren. Sie erfordert einen proaktiven Ansatz, der regulatorische Entwicklungen frühzeitig erkennt, ihre möglichen Auswirkungen bewertet und das Unternehmen rechtzeitig auf deren Umsetzung vorbereitet.
Bei KLINGER Dichtungstechnik wird dieser Prozess durch ein strukturiertes Compliance-Management-System unterstützt. Ein zentraler Bestandteil ist die kontinuierliche Beobachtung neuer und geänderter Umweltvorschriften. Dadurch können gesetzliche Änderungen frühzeitig bewertet, potenzielle Risiken erkannt und geeignete Maßnahmen umgesetzt werden – noch bevor neue Anforderungen verbindlich werden.
Unabhängige Überprüfung schafft Vertrauen
Ein wirksames Compliance-Management-System sollte nicht nur gut strukturiert sein, sondern auch regelmäßig überprüft werden.
Vor Kurzem hat sich KLINGER Dichtungstechnik einem externen Legal Compliance Audit mit Schwerpunkt auf Umweltrecht sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz unterzogen. Im Rahmen des Audits wurden Betriebsbegehungen durchgeführt, rechtlich relevante Dokumentationen geprüft und Interviews mit Mitarbeitenden geführt, um die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im gesamten Unternehmen zu bewerten.
Das Ergebnis bestätigte, dass unsere Prozesse und Arbeitsweisen den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Gleichzeitig lieferte das Audit wertvolle Empfehlungen, um unsere Systeme kontinuierlich weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern.
Compliance ist ein kontinuierlicher Prozess
Die Umweltgesetzgebung wird sich auch in Zukunft stetig weiterentwickeln. Für Unternehmen bedeutet das, dass Compliance kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess sein muss.
Durch die Kombination aus systematischer Rechtsbeobachtung und regelmäßigen unabhängigen Audits können Unternehmen ihre Umweltmanagementsysteme stärken, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherstellen und frühzeitig auf zukünftige regulatorische Entwicklungen reagieren.
Bei KLINGER Dichtungstechnik verstehen wir Compliance nicht nur als gesetzliche Verpflichtung, sondern als wesentlichen Bestandteil einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung.